Von Pisa, über Bolgheri nach Luca. Unsere Route und Unterkünfte in der Toskana

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Teresa Casamonti
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So richtig strikt und durchorganisiert waren wir einfach gar nicht. Auch mit zwei Kindern im Schlepptau dachten wir nicht daran, uns festzulegen, wo und wie lange wir bleiben wollten. Wir wollten uns treiben lassen und spontan entscheiden. In der Nebensaison ist das auch definitiv möglich. Es war kinderleicht, am Abend vorher für den nächsten Tag eine Unterkunft zu finden. Meistens buchten wir übers Internet. Über eine der typischen Plattformen. So kauften wir uns Flugtickets bis Pisa und buchten nur die erste Unterbringung: Eden Park. Ein paar Autominuten von Pisa entfernt. Es schien perfekt. Wir holten den Mietwagen und kehrten abends dort ein. Es war geräumig, inklusive Frühstücksbuffet. Sogar mit Pool.

Von hier besuchten wir Bolgheri, Cecina, Casale Marittimo und all die schönen umliegenden Strände. Nach knapp einer Woche zogen wir weiter. In den Süden der Toskana.

Von dort aus ging es weiter. Nach Vada. Mit dem schönen Bauernhof Il Trispece hatten wir ein gutes Händchen bewiesen. Hier beschlossen wir, eine Woche zu bleiben. Die Kinder fühlten sich wohl, ich kochte täglich an unserem Gasherd und besorgte die dafür notwendigen Nahrungsmittel frisch aus dem zugehörigen Hofladen. Ob saisonales Gemüse, selbstgefertigtes Tomatensugo oder Öl. Alles, was wir brauchten, fanden wir hier. Würde ich je wieder andere Auberginen essen können, als von dort? Ich weiß es nicht. Probiert habe ich es bisher nicht. Zu lecker die Erinnerung daran. Währenddessen bediente sich mein Mann an dem überdimensionalen Weinfass und zahlte lediglich 2 Euro pro Liter dafür. Wie ihr euch vorstellen könnt, herrschte eine ausgelassene, fröhliche und auch mal leicht angetrunkene Stimmung. - Seitens des Mannes. Versteht sich, oder?

Danach: Casteligione della Pescia. Le Galere, die dortige Unterkunft, war unser persönlicher Favorit. Bis auf einen Ausflug nach Grosseto genossen wir hier einfach nur, inmitten der idyllischen Maremma mit ihrer wundervollen Landschaft, die warme Sonne. Und sie wärmte. So sehr, dass ich mir den ersten Sonnenbrand des Jahres einfing. Die Unterkunft hatte auch wieder alles, was wir brauchten. Sogar mehr. Waschmaschine, drei Zimmer, Küche, Bad - und tägliche Brötchen Lieferung inklusive. Wir hätten uns also gar nicht von dort wegbewegen brauchen, was wir allerdings doch taten. Zu schön, die Altstadt mit ihren Cafés, Restaurants, Bars, Eisdielen und kleinen Boutiquen. Hierhin werden wir ganz sicher noch einmal zurückkehren.

Über Siena landeten wir in dann Florenz. Hier besuchten wir meine Familie und ließen uns verwöhnen. Erkundeten die Stadt, tranken in der Bar meines Onkels am Piazza Santa Croce unseren Café und bummelten durch die Straßen. Es war schön. Immer wieder. Florenz ist einfach eine traumhafte Stadt, in die man sich einfach sofort verlieben muss. Natürlich stößt man hier auch aus riesig große Touristengruppen. Horden von Menschen, die sich auf der Ponte Vecchio tummeln. Truppen, die wie Lemminge hinter demjenigen mit dem großen Schild her rennen, wo drauf steht: Ocean Driver oder sonstiges. Nun gut  - jeder möchte eben ein Stück dieser Traumstadt kennenlernen und oft sind es große Gruppen der Kreuzfahrtschiffe. Diese halten in Livorno und planen mit den Passagieren Tagesausflüge. Und so verwundert es nicht, dass viele sich für Florenz entscheiden. Von hier aus machten wir einen Ausflug nach San Gimignano. 40 Minuten Autofahrt, die sich aber sowas von gelohnt haben. Und das nicht nur wegen des leckeren Eises, das es dort gibt.

Zum Abschluss ging es nach Lucca. Unsere Unterkunft? Der Luxuriöse Abschluss unserer Reise. Mit einem paradiesischen Außenbereich und unfassbar tollem Ambiente - auch des Poolbereichs - ließen wir hier die letzten Wochen nochmal Revue passieren und verabschiedeten uns. Von einem wirklich tollen Urlaub. Der, auch wenn es mit den beiden Kindern nicht immer einfach war, uns ewig in schöner Erinnerung bleiben wird.

So - und bei wem habe ich jetzt so richtig Fernweh geweckt?

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