Tulum, Mexiko - Luxus meets Hippielife

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Teresa Casamonti
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Während also in Cancun und Playa del Carmen der Massentourismus herrscht, erfreut sich das einstige Fischerdorf Tulum noch heute daran, dass es hier keine Hotelkomplexe gibt. Dafür stehen in Tulum Beach wunderschöne kleine Strandhütten für die Besucher bereit. Mit Blick auf das azurblaue Meer und Zugang zum traumhaft weißen Strand. Ein absolutes Hipster Paradies.

Der Ort ist im Prinzip nur eine einzige Straße, auf der sich all die traumhaften Hotels (ja wirklich - jedes einzelne Hotel ist wunderschön), Restaurants (meist auf der Dschungel-Seite) und Boutiquen (mit den unfassbar schönsten Styles) aneinander reihen. Einen Gehweg gibt es nicht, weshalb die Straße nicht zum Flanieren geeignet sind. Daher ist das Fahrrad ein beliebtestes Fortbewegungsmittel. Hier, auf dieser Straße, lag auch unser zweites Hotel, in das wir uns vor Ort spontan einbuchten. Das Coco Tulum. Eine wunderschöne, sehr gepflegte Anlage mit einem schönen privaten Strandabschnitt, einer tollen Strandbar UND Schaukeln(!!!). Zunächst aber landeten wir in einem anderen Resort, das ich bereits in Deutschland buchte.

Genauer gesagt - im Papaya Playa Resort. Eine Unterkunft mit Charakter. Wieso? Erzähle ich euch gerne:

Claus Sendlinger, der Chef der Marketingorganisation "Designerhotels" verliebte sich vor ein paar Jahren so sehr in Tulum, dass er gleich mit seiner Familie hinüberzog. Er hatte damals eine Truppe aus Berlin in ein heruntergekommenes Strandhütten-Resort gesandt, um es als erstes Pop-Up-Hotel in Kooperation mit einem mexikanischen Hotelier zu eröffnen. Das Papaya Playa Project war geboren. Die Betreiber des Berliner Clubs "Kater Holzig" übernahmen beispielsweise das Konzept für die Bar und das Restaurant. Sie wurden sozusagen „eingeflogen“, schnitzten vor Ort Tische und Stühle.

Inzwischen gehört das Papaya Playa zu den schönsten Hotels von Tulum. Und auch wir waren restlos begeistert von dem Resort. Es hat uns sofort komplett den Atem verschlagen. Eine wirklich wunderschöne "Hotelanlage". Mexikanisch, authentisch, gemütlich. Und ein bisschen Party gab es auch. Am Strand chillen bei elektronischer Untermalung. Das Personal - freundlich. Das Essen - unschlagbar gut. Generell haben wir hier in Tulum richtig gut gegessen.

Aber Tulum hat auch seinen Preis. Denn der große Massentourismus bleibt hier nicht aus. Ich würde es tatsächlich als das "Bali der New Yorker" bezeichnen. Sie kommen hier her, um zu entspannen. Zu relaxen. Um gut zu residieren, zu essen und zu shoppen. So kosten die Nächte in einen der wunderschönen Strandhotels hier auch einiges. 200 Dollar haben wir im Coco Tulum bezahlt - für ein Zimmer ohne Bad. Dafür mitten am Strand. Nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Mit einer Hängematte vor der Tür. Für Dusche und Toilette mussten wir die Gemeinschaftsräume am Strand nutzen. Und dennoch - alles war sehr gepflegt und sehr luxuriös.

Mein Tipp: schaut unbedingt bei den Ruinen von Coba vorbei. Sie sind so viel schöner als die, die ihr in Tulum vorfindet. Und vor allem: nicht so überlaufen.

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