Teamwork statt Kapitulation.

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Teresa Casamonti
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Teamwork statt Kapitualation! Und mit diesem Reminder starte ich in einer kleines Fazit zu unserem Hausbau Projekt. Was soll ich euch sagen, im letzten Jahr und im Zuge des Umbaus ging es hier manchmal wirklich ganz schön stressig zu. Das Projekt Hausbau hat uns zwar durch viele Höhen und Tiefen geworfen, doch wir sind nicht gescheitert, sondern daran gewachsen. Jeder für sich und wir als Paar zusammen. Nicht immer perfekt, aber zumindest: irgendwie!

...wir wussten nicht, was da alles auf uns zu kam.

So schnell ist jetzt einfach die Zeit vergangen! Wisst ihr, als wir das Haus zum ersten Mal sahen, verliebten wir uns nicht nur sofort darin, sondern es war auch ziemlich schnell klar: hier gibt es noch jede Menge zu tun. Um den Kredit so niedrig wie möglich zu halten versprach mein Mann alle handwerklichen Arbeiten im Haus in Eigenleistung zu vollbringen. Im August letzten Jahres unterschrieben wir den Kaufvertrag und das Abenteuer begann. Es gab keine Pausen. Das konnten wir uns nicht erlauben. Es war wirklich eine harte Zeit. Basti werkelte nach der Arbeit und an den Wochenenden bis spät in die Nacht an unserem Traum. Die Elektrik und die Heizung wurde komplett erneuert. Die Böden raus- und die Wände eingerissen. Das alles kostete uns am Ende weitaus mehr, als nur ein bisschen Freizeit zu opfern.

Und doch - zwischen all dem Bauschutt, dem Wasserschaden und sonstigen Zwischenfällen haben wir immerhin eines nie verloren: unsere Nerven. Und wir brauchen sie. Gerade jetzt, so sehr. Und irgendwie hatten wir plötzlich mehr Power denn je. Denn wir wussten - wenn diese Zeit vorbei ist, dann kann uns nix mehr so schnell aus der Ruhe bringen.

Ich glaube wir haben das wirklich ganz gut gemeistert. Immerhin stehen wir noch hier. Stolzer und stärker denn je. Enger zusammen, als je zuvor. Und können immer noch lachen. Mit und vor allem aber auch - über uns.

Stolzer und stärker denn je.

Ich glaube wir haben das wirklich ganz gut gemeistert. Immerhin stehen wir noch hier. Stolzer und stärker denn je. Enger zusammen, als je zuvor. Und können immer noch lachen. Mit und vor allem aber auch - über uns. Denn die Stürme, durch die wir gingen, brachten uns eben auch immer wieder zurück ins Leben. Ich finde ja, es sind doch gerade die trubeligen Zeiten, die tiefen Fälle und die unangenehmen Erfahrungen, die unsere wahre Natur hervorbringen und es liegt an uns, sie zu nutzen: die Chance daran zu wachsen. Taffer und robuster zu werden. Sensibler dem anderen gegenüber zu werden und am Ende zählt nur eines: sich gegenseitig zu respektieren und wenn nötig, eben auch mal mutig und selbstbewusst in die Konfrontation zu gehen. Mit viel Liebe und Wertschätzung füreinander. Sich jeden Tag aufs neue genau so zu begegnen. Auf die Bedürfnisse des anderen eingehen zu können. Auch wenn es nicht immer einfach ist und man sich selbst zu gern in den Fokus nimmt.

Ist es nicht gerade auch ein Zeichen für eine wirklich gute Partnerschaft? In der wir uns nicht nur gegenseitig unterstützen, sondern dem anderen auch alles von Herzen zu gönnen. Uns freuen den anderen glücklich zu sehen. Unabhängig davon am Ende derjenige zu sein der das Gefühl ausgelöst hat. Nein, wir sind nicht perfekt. Wir wollen es auch gar nicht sein. Denn perfekt bedeutet nicht automatisch auch gut. Denn nichts aber auch gar nichts wird je perfekt in deinem Leben laufen. Und wenn du es schaffst dich davon frei zumachen, dann wirst du merken, dass es dir viel besser gehen wird...

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