Ordnung muss sein!

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Teresa Casamonti
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An die Schränke fertig los! Seit Wochen heißt es hier im Haus: aufräumen, aufräumen und nochmals aufräumen. Aber hey - Ordnung muss sein. Und irgendwie ist es doch auch oft ein Fass ohne Boden. Denn irgendwann zieht dann doch immer ein bisschen Unordnung in die Schränke. Kleinzeug sammelt sich an und wird, weil es schnell gehen muss, einfach in den Schrank geworfen.Was ich nicht sehe, interessiert mich nicht. Aber wehe, ich mache den Schrank auf, dann ist der Schock groß und mein aufgeräumtes Wohlgefühl schwindet dahin. Nun bin ich auch noch so ein Typ, der sich nicht entspannen kann - so mitten im Chaos. Bevor ich das Haus verlasse muss das Bett gemacht sein. Bevor ich mich abends auf die Couch lege, die Küche sauber. Sogar in meinem Kleiderschrank herrscht Ordnung und gute Übersicht.

Ihr könnt euch also vorstellen, dass es mir vor dem Projekt Einbauschrank im Wohn- und Essbereich ein wenig graute. Tatsächlich das einzige Element, dass die Grundsanierung hier überlebt hat und von uns einfach nur komplett restauriert wurde.

Von seiner Position her ist er einfach der perfekte Allrounder. Nah am Eingangsbereich, zum Flur, zur Küche und zum kleinen Essplatz hin ausgerichtet. So können wir ihn für eigentlich alles nutzen. Hier sollen vor allem Papiere, Briefe und sonstige Unterlagen einziehen, damit sie direkt griffbereit sind, falls wir sie schnell nutzen möchten. Ebenso für Spielsachen. Die Kinder sollen schnell an ihre Puzzle, Malsachen, Spiele und Knete kommen. Aber auch Dinge, wie Geschirrtücher, Servierten und sonstige Utensilien, die wir im täglichen Gebrauch für die Küche nutzen mussten hier einziehen.

Keine leichte Aufgabe also, hier für Ordnung zu sorgen!

Ich bin nicht nur sehr ordnungsliebend, ich mag es auch gerne funktional. Ordnung muss funktionieren, sonst macht das Aufräumen keinen Spaß. Die Dinge, die wir also in diesem Schrank aufbewahren, werden fast täglich genutzt. Einige hingegen werden nur hin und wieder benutzt. Trotzdem müssen sie sich gut aus den Schrankfächern holen lassen sollten. Nichts ist nerviger, als etwas umständlich aus dem hintersten Schrankeck zu kramen.

Aber keine Sorge, es geht auch anders.

Ich habe ein paar Tipps parat, wie sich funktional Ordnung halten lässt und wie somit das Aufräumen Spaß machen kann:

1. Kleinteiliges kann sehr gut in Schachteln oder Kartons aufbewahrt werden und fliegen so nicht überall rum. Auch bei kleinen Kinder sehr beruhigend zu wissen, dass eben Sachen wie Batterien und Co. nicht greifbar rumliegen. Im Ablagefach hingegen befinden sich die aktuell wichtigsten Utensilien. U-Hefte, unsere Pässe und Papiere, die es zu bearbeiten und dann im Nachhinein einzusortieren gilt. Ganz unten im Schrank befinden sich unsere großen Ordner. Alte Rechnungen, Kontoauszüge und all die wichtigen Papiere werden hier ordentlich abgeheftet. Ich gebe zu - Basti hat hier System reingebracht. Seitdem ich nun ein Gewerbe besitze, bin ich mehr als dankbar für diese Unterstützung. Alles direkt beisammen zu haben, ohne groß danach suchen zu müssen ist ein Riesen Stück Lebensqualität geworden.

2. Papiere und Zeitungen finden ihren Platz in den weißen Ordnern und können so regelmäßig aussortiert werden.

3. Jede Kiste, jeder Korb und jede Schachtel steht auf einer eigenen Etage, sprich: ich stapel die Kartons nicht einfach übereinander, sondern jede Schachtel hat ein eigenes Fach im Schrank. Der Vorteil liegt außerdem darin, dass die Schachteln ohne Probleme wieder zurück in den Schrank geschoben werden können und nicht umständlich zurück in einen Kistenstapel bugsiert werden müssen.

4. Was bewahre ich in den Schachteln auf? In meinen Kartons verwahre ich beispielsweise Kerzen, Geburtstagszüge, Klebebänder, Stifte oder Briefumschläge auf. In den etwas größeren verschwindet unauffällig Kamera Zubehör oder auch mal die Nintendo Switch. In die Großen kommt dann Kleinkram wie: Taschenlampe und verschiedene Utensilien für den Garten. Meine Stoffservietten und besondere Geschirrhandtücher befinden sich ebenfalls in einem der großen Kisten.

6. Und dann gibt es noch einen Korb, den ich als als "Taschenleerer" bezeichne. Dort verschwindet alles, was ich auf die Schnelle aus meinem Blickfeld geräumt haben möchte. Bei Zeiten entleere ich den Korb und bringe alles dort hin, wo es eigentlich hingehört.

7. Meine Kochbücher und Rezepte bewahre ich in Zeitschriftenhaltern auf, dann sieht es noch ordentlicher im Schrank aus.

Ich gebe zu, ich mag es, wenn es auch hinter den Schranktüren aufgeräumt und ordentlich aussieht. Außerdem versuche ich die Regalböden nicht zu voll zu stellen, so dass ich an die Dinge auch schnell gelange. Sonst habe ich erst gar keine Lust irgendetwas davon zu benutzen. Ich überlege jetzt, ob ich die Kartons noch beschriften soll?!

Viel Spaß beim aufräumen...

eure Teresa

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Der Kalender und Zubehör ist von meiner wunderbaren Carmushka.

Der Einbauschrank ist von einem Schreiner vor über 25 Jahren eingebaut worden. Wir haben ihn abgeschliffen und neu gestrichen. Er ist immer noch in einem sehr guten Zustand. Bis auf einige Verschlüsse. Die müssen wir beizeiten austauschen.

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